Adidas innoviert – Diese Folgen hat die neue Art der Sneaker-Fertigung für uns

Revolutionäres Geschäftsmodell bei

Gemeinsam mit dem fränkischen Unternehmen Oechsler, hat Adidas in Ansbach die erste sogenannte Speedfactory errichtet.
Modernste Technik ersetzt hier große Teile der Herstellungsprozesse von Sneakern, die vormals noch in Handarbeit, überwiegend im asiatischen Raum, verrichtet wurde.
Qualifizierte Techniker sorgen nun für einen reibungslosen Ablauf der automatisierten Turnschuhfertigung vor Ort, wodurch die Produktion nicht nur beschleunigt, sondern auch genau auf Bedarf und Wünsche des Kunden zugeschnitten wird.

Der Konkurrenz Voraus

Statt der bisherigen Zeitspanne von 3 Monaten, die bisher von der Bestellung bis zur Ankunft des fertigen Turnschuhs in Deutschland verging, macht es die neue Fertigungsweise möglich, einen in etwa fünf Stunden herzustellen.
Lange Transportwege entfallen, Lager für Schuhe der Marke werden überflüssig, Geschäfte werden schneller beliefert, und die Produktion kann auf die Bedürfnisse des Marktes wesentlich besser reagieren; ein deutlicher Vorsprung zu Konkurrenten wie Nike.

Adidas setzt auf 3D-Drucker

Wurden Sneaker vormals noch per Hand durch Verkleben von Sohle und Oberteil zusammengefügt, macht es die Technik, die der Turnschuhhersteller in der Speedfactory verwendet, nun möglich diesen abschließenden Prozess zu optimieren.
Während das Obermaterial von einer Strickmaschine hergestellt und per Laser zugeschnitten wird, stellt eine Spritzgussmaschine aus Granulat die Sohle her.
Die Einzelteile des Turnschuhs werden maschinell erhitzt, und anschließend zusammengeschweißt.
Durch Einführung von 3D-Druckern, mit denen individualisierte Sohlen hergestellt werden können, sollen die Sneaker in Zukunft sogar noch weiter verbessert werden.

Speedfactories setzen neue Qualitätsmaßstäbe

Besonders komplexere Adidas Modelle sollen in Zukunft in Speedfactories produziert werden, unter anderem auch in den USA.
Gerade bei Laufschuhen wird sich dies durch deutlich verbesserte Qualität bemerkbar machen.
Den Testlauf macht die Fabrik in Ansbach derzeit mit 500 Paar Schuhen, der Anlauf der Serienfertigung ist für das nächste Jahr geplant.

Individuelle Sneaker in kürzester Zeit

Dank der technischen Innovationen rücken zeitnah personalisierte Turnschuhe in greifbare Nähe.
Denkbar sind genau an den eigenen Fuß angepasste Modelle, die Herstellung von Paaren nach individuellen Farbwünschen und sogar die Bedruckung von Sneakers mit eigenen Fotos.
Trotz der Verlagerung der Turnschuhfertigung ins Heimatland bleiben die Verkaufpreise der Modelle wie gehabt, allerdings können wir damit rechnen, dass Sonderangebote oder Schlussverkäufe seltener werden.
Eine preisliche Staffelung von Grundausstattung bis hin zu ausgefallenen Designs ist in Zukunft durchaus denkbar.

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