Kletterschuhe kaufen – Das solltet ihr vor eurem Kauf wissen

kaufen – oft nur mit Beratung

Klettern macht Spaß und Laune. Es bringt einen hoch in die Lüfte, lässt das Adrenalien steigen, mit jedem zurück gelegten Meter. Es bedarf Kraft. Es bedarf Ausdauer. Es bedarf Mut und Geschick … und vor allem eins: der richtigen Ausrüstung, bei der gerade den Kletterschuhen besondere Aufmerksamkeit zu schenken ist.
Möchte man also an der Felswand hoch hinaus, worauf gilt es dann beim Kletterschuh zu achten? Kletterverschluss? Schnürer? Material? Downturn? Vorspann? Fersenbereich? Hier kommen die Antworten. Zumindest eine Hilfestellung beim Kauf der Kletterschuhe.

=> Kletterschuhe finden

1. Der richtige Verschluss – ein Muss!

Bezogen auf den Verschluss der Kletterschuhe wird zwischen drei Varianten unterschieden. Alle haben ihre Vorteile. Alle haben ihre Nachteile. Kletterschuhe mit Schnürung bieten den Vorteil, dass sie passgenau an die jeweilige Fußform fixiert werden können. Dafür nimt das ordentliche Schnüren aber auch beim An- und Ausziehen mehr Zeit in Anspruch. Schneller geht es mit den sogenannten Velcro-Verschluss. Das ist ein Klettverschluss. Diese nutzen sich, verglichen mit einem Schnürschug, wesentlich schneller ab und neigen dazu nicht stramm und eng genug zu sitzen.
Die dritte Art sind die Slipper Kletterschuhe. Sie haben gar keinen Verschluss und haben Eigenschaften wie Socken. Gerade am Anfang sind sie extrem eng und umkomfortabel, bieten darüber aber eine optimale Passform, mit sicherem Klettervergnügen. Anfängern werden Slipper jedoch abgeraten.

Das Material – die Qual der Wahl

Kletterschuhe sind vornehmlich aus Leder oder Kunststoff. Schuhe aus Leder weiten sich mit der Zeit schneller als Schuhe aus Kunststoff. Dadurch sind sie aber auch wiederum besser an die Fußform anpassbar. Kunststoffschuhen wird hingegen eine länger Haltbarkeit und Formstabilität nachgesagt.
Die Schweiß- und Geruchsbildung ist beim Kunststoffschuh höher als bei Kletterschuhen aus Leder.

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Kletterschuhe gehören zu den teuersten Schuharten (c) berggeist007 / pixelio.de
Kletterschuhe gehören zu den teuersten Schuharten
(c) berggeist007 / pixelio.de

Downturn und der Vorspann – was es damit auf sich hat

Hier unterscheiden sich richtige und gute Kletterschuhe maßgeblich von normalen Schuhen. Beim Klettern liegt der Fokus auf den Zehen. Die Kraft gilt es hier zu konzentrieren. Damit die Kraftkonzentration möglichst hoch ist, setzt man den Fuß unter Spannung. Dies geschieht über den Vorspann. Die Sohle eines Kletterschuhs ist so geformt, dass sie die Kraft im Zehenbereich zusammenlaufen lässt. Optisch macht sich der Vorspann durch eine Krümmung in der Sohle bemerkbar. Das ist der Downturn.
Grudsätzlich gilt, je mehr Spannung der Schuh hat, also je stärker die Sohle gekrümmt ist, desto mehr Grip hat man. Grip braucht ein Kletterer und Bloulderer dann, wenn er entweder kleine Schritte meistern muss oder ‚im Dach hängt‘.
Anfängern wird der Kauf von Downturn und vorspann Schuhen abgeraten. Sie sind auch nicht wirklich bequem.

Fersenbereich – ausschlaggebend beim Bouldern

Wer am Seil klettert, der muss sich nicht so viel Sorgen um den Fersenbereich. Wichtig wird er für die Hooks beim Bouldern. Hier klemmt man sich mit der Ferse fest, statt seine Kraft auf den zehen zu haben.
Nebensächlich ob Klettern oder Bouldern, wichtig ist, dass der Schuh nicht auf die Achillessehne drückt.

Beratung für den Kauf von Kletterschuhen

Anspruch ist gut.Onlineshops bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Schuhmodelle. In den Onlineshops kann man sich ausführlich informieren und erhält einen umfangreichen Überblick.
Wichtig ist, dass der Schuh bequem ist. Ja, er darf und muss sogar ein wenig drücken. Dennoch: Auch bei aggressiven Schuhen und enger Passform muss der Schuh komfortabel sein.
Dann kommt die Frage nach dem Vorspann und dessen Notwendigkeit. Auch hier helfen Onlineshops bei der Wahl. Das gleiche gilt für den Fersenbereich: Bouldern ja oder nein?[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]