Sneaker Boom – Wie Adidas, Nike & Co. den Schuhmarkt verändern

Boom – Wie , & Co. den Schuhmarkt verändern

Sneaker erleben momentan einen Wirtschaftsboom wie nie zuvor. Momentan sind sie auf dem Schuhmarkt auf Platz 1 vertreten und lassen eine immer größer werdende Lücke zwischen ihren Verkaufszahlen und denen anderer Schuhvarianten. Doch dies bringt nicht nur positive Aspekte mit sich.

Gewinner des Jahres: Onlineversandhäuser und Sneakerfirmen

Die Sneakerhersteller seien die „Gewinner des Jahres“ auf dem Gebiet der Schuhhersteller, so der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie. Die heimische Schuhindustrie erwirtschaftete vergangenes Jahr rund 2,8 Milliarden Euro, welche hauptsächlich durch den Verkauf von Sneaker zu Stande kamen. Mittlerweile zu einem Lifestyle Produkt geworden, bringen sie einen Kulturwandel mit sich. Die Gesellschaft definiert sich teilweise über ihr Schuhwerk, welches sie trägt. seien heutzutage gesellschaftstauglich in allen Generationen und nicht nur der Hip-Hop Kultur vorbehalten. Jeder kann Sportschuhe tragen, ohne einen negativen Eindruck zu hinterlassen.

Geldanlage-Sneaker

Geldanlage Sneaker?

Da die meisten Schuhe 2016 fast ausschließlich über Onlineversandhäuser verkauft wurden, erfreuen sich ebenfalls Spezialläden für Sneaker und Streetwear über diese Entwicklung. Diese Entwicklung lies sogar zu, dass die Sneakerness, eine Messe für diese Kultur, zu den großen Messen eingereiht werden kann und gute Besucherzahlen zu verzeichnen hat. Die Schuhe werden sogar schon als Wertpapiere oder Wertanlagen verwendet. Es ist keien Seltenheit, dass sie für 1000$ den Besitzer wechseln. So legen einige Enthusiasten ihr Geld in Fußbekleidungen an, die keinen Wertverlust haben (die teuersten Laufschuhe 2016 findet ihr hier). Limitierte Waren wie beispielsweise Yeezy oder Adidas Ultra Boost steigen durchgehend im Wert und somit als Wertanlage vergleichbar mit den altbewährten Gütern.

Verlierer des Sneakerboom

Rote Zahlen bezüglich des Einkommens haben private Schuhläden zu verzeichnen. Der kleine Händler erhält selten Schuhe von Adidas, Nike und den großen Herstellern, die er dann zum Verkauf anbieten kann. Die Mitglieder des Oligopols selektieren ganz klar, wer Schuhe zum Verkauf erhält und wer nicht. Meist sind es nur Versandhäuser und Fachhändler. Dies führte im vergangen Jahr dazu, dass einige Läden, vorzugsweise in der Innenstadt von Kleinstädten, ihren Laden schließen mussten. Die Verbraucher kaufen zurzeit meist Sportschuhe, sodass der Verkauf von Lederschuhen unrentabil wirkt. Kleinhändler hatten im vergangen Jahr insgesamt einen Rückgang der Einnahmen von 2 % zu verkraften.

Sneaker im Alltag

Während in Branchen, in denen Lederschuhe die Schuhkultur definierten, heutzutage Sneaker dank des Athleisure Trends, gleichwertig anerkannt sind, gilt es dennoch, auf die Wahl des Designs zu achten. Zu einem Anzug passen lediglich schlichte Sneaker, die das Gesamtbild nicht herunterziehen. Dies steht kontrovers zu der prognostizierten Modeentwicklung 2017, die auffällige Sneaker aufblühen lassen soll.